Konzertverein Isartal e. V.
Philharmonisches Orchester Isartal
 
Die Dirigenten des Konzertvereins Isartal:
 
Frühere Dirigenten: Matt Boynick   |   Prof. Dr. Günther Wei߆   |   Bernhard Willer   |   Thomas Sonner
 
Dirigent: Prof. Christoph Adt
 
Prof. Christoph Adt
Dirigent, künstlerischer und musikalischer Leiter

Prof. Christoph Adt Photo: Christine Schneider, München

Im April 2002 wurde Prof. Christoph Adt, der seit 2007 Vizepräsident der Hochschule für Musik und Theater München war und seit 2017 Präsident der Hochschule für Musik Nürnberg ist, der musikalische und künstlerische Leiter des Konzertvereins Isartal e. V. und damit auch Dirigent des Philharmonischen Orchesters Isartal. Wegen seiner Verpflichtung als künstlerischer Leiter der Bad Reichenhaller Philharmonie seit dem Ende des Jahres 2011 war es ihm zeitweilig nicht möglich, alle Konzerte des Philharmonischen Orchesters Isartal zu leiten. So kam es, daß in den Jahren 2013 und 2014 zwei der jährlich drei Konzerte des Philharmonischen Orchesters von Bernhard Willer (2013) bzw. Thomas Sonner (2014 und das erste Konzert des Jahres 2015) erarbeitet und dirigiert wurden. Da das Engagement von Prof. Christoph Adt in Bad Reichenhall im März 2015 endete, studiert und leitet er seither alle Konzerte wieder selbst.

Auszug aus der Festveranstaltung zum 10-Jährigen Jubiläum:
Vor zehn Jahren, als Christoph Adt sich gerade entschlossen hatte, dem Philharmonischen Orchester länger erhalten zu bleiben, sagte er in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung: "In einer Region wie dem Isartal kann ein solches Orchester Kulturträger sein." Das sind wir inzwischen – das ist Christoph Adts Verdienst, und darauf sind wir auch ein wenig stolz! Weiter sagte er: "Wir müssen Jugend und Alter zusammenführen, und wir müssen eine gewisse Qualität erreichen." Auf die Frage: "Wie wollen Sie diese Qualität erreichen?" antwortete er: "Ich denke: Ich fördere, in dem ich die Musiker fordere." Und zu: "Was ist der spezielle Reiz an einem Laienensemble?" führte er aus: "Die Musiker sind immer höchst motiviert. Bei den Profis sind Proben Alltag. Für Laien ist es genau das Gegenteil. Das spürt man, es macht Spaß."

Wolfgang Rihm zeigte sich begeistert, als Christoph Adt 1995 bei den "Tagen für Neue Musik Stuttgart" seine Orchesterstücke "Ungemaltes Bild" und "Spur" aufführte: "Während der letzten Proben konnte ich Christoph Adts Arbeit bewundern und ihn als überaus professionellen Orchestererzieher kennenlernen."

Joachim Kaiser, bei dem der angehende Musiker an der Stuttgarter Musikhochschule studiert hatte, bescheinigte ihm die Fähigkeit, "unter schwierigsten Verhältnissen seine hochmusikalischen Vorstellungen und Interpretationsabsichten mit freundlicher Beharrlichkeit" durchsetzen zu können.

Mit mehreren Preisen, darunter dem 1. Preis beim Internationalen Dirigierwettbewerb in Lugano, schloß Christoph Adt seine Ausbildungszeit an der Stuttgarter Musikhochschule (Kapellmeisterstudium bei Thomas Ungar und Ferdinand Leitner) ab. Es folgte eine Zeit als Assistent des Chefdirigenten beim NDR Rundfunkorchester Hannover. Gleichzeitig übernahm der junge Dirigent einen Lehrauftrag für Dirigieren an der Stuttgarter Musikhochschule sowie die kommissarische Leitung des Hochschulorchesters (1994 - 1997). Als Christoph Adt 1998 einem Ruf als Professor an die Münchner Musikhochschule folgte, hinterließ er nicht nur an der Stuttgarter Musikhochschule eine Lücke, sondern auch im Stuttgarter Musikleben, wo er u. a. als Leiter des jungen Kammerorchesters Stuttgart hochgelobte künstlerische Arbeit geleistet hatte. Mit dem Ensemble war Christoph Adt außerdem in Russland China und Kanada auf Tournee.

Inzwischen hat sich Christoph Adt nicht nur als hochbegabter Orchesterpädagoge, sondern auch als feinsinniger Dirigent einen Namen gemacht. Einladungen und Gastspiele führten den engagierten Musiker durch ganz Europa, als Gastdirigent an das Rumänische Rundfunkorchester nach Bukarest sowie nach Japan, wo er 1998 mit der Japan Philharmonic in Tokio auftrat.

Mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks studierte er Xenakis "Anastenaria" und "Die Glocken" von Alexander Nevsky ein. Vor einigen Jahren leitete er im Gustav-Mahler-Musiksaal in Toblach eine Aufführung von Engelbert Humperdincks Oper "Hänsel und Gretel" und war mit dem "Deutschen Requiem" von Johannes Brahms mit der Enescu-Philharmonie in Bukarest zu hören. Christoph Adt ist bis heute ein gefragter Pädagoge. Er ist regelmäßig Dozent bei den Crescendo-Kursen im ungarischen Sártospatak.

Seit dem Frühjahr 2002 ist Christoph Adt Dirigent des Philharmonischen Chores und Orchesters Isartal und künstlerischer Leiter des Konzertvereins Isartal e. V. sowie der neuen Konzertreihe klassik pur! im isartal. Bei den Aufführungen von Orffs Carmina burana (2003) und Rossinis Stabatmater (2006) übernahm er die Gesamtleitung des Philharmonischen Chores und Orchesters Isartal. Dies setzte er 2009 mit Beethovens Neunter Symphonie fort.

Ein weiterer Höhepunkt war im Sommer 2011 die szenische Aufführung von Carl Maria von Webers bekanntester Oper "Der Freischütz" in der Regie von Doris Sophia Heinrichsen. Eine der beiden Vorstellungen konnte auf der Bergwaldbühne Wolfratshausens gegeben werden, ein unvergeßliches Erlebnis!

 
 
Orchesterproben

jeweils donnerstags (19:45h - 22:00h) im PZ des Gymnasiums Icking

weitere Einzelheiten unter Mitglieder

Probenplan

 
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